Das Pferd ist dein Spiegel
Es schmeichelt dir nie
Es spiegelt dein Temperament
Es spiegelt auch deine Schwankungen
Ärgere dich nie über dein Pferd,
denn du könntest dich ebenso über dich selbst ärgern.
(Rudolph G. Binding)

 

 Im Vordergrund meiner Arbeit steht an erster Stelle:  Sein Partner " Pferd" niemals zu übergehen oder zu überfordern. Pferde dürfen auch mal " Nein" sagen. Nur so lernt man voneinander und das gemeinsame Arbeiten bringt Freude und Vertrauen. 

 

Vorweg:

Die Mitarbeit und das Vertrauen der Pferde kann nur durch die Kommunikation in einer gemeinsamen Sprache gewonnen werden. Diese Sprache ist nonverbal und erlernbar. Sie beinhaltet die gesamte Körperhaltung von Mensch und Pferd und wird deutlich durch feinste Bewegungen von z. B. Augen, Ohren, Nüstern, Händen und Schweif. Von genau so großer Bedeutung ist es, dass die komplette Interaktion zwischen Mensch und Pferd ohne Zwang erfolgt. Was im Training eine große Rolle spielt ist vorhersehbar und gewaltfrei zu sein und ein Umfeld zu schaffen in dem das Pferd gerne lernt.

 

Dabei ist es mir nicht wichtig, ob eine Reithalle vorhanden ist, oder ob wir den Unterricht auf einem Sandplatz oder gar einer Koppel machen. Wichtig ist mir, dass die Menschen, die sich entscheiden bei mir Unterricht zu nehmen, nicht sich selbst und Ihrem Pferd Druck machen und etwas präsentieren wollen, sondern ganz offen für meine Arbeit sind und dennoch ihrem eigenen Weg und sich selbst treu bleiben. Ich möchte, dass meine Schüler ihren eigenen Weg erforschen und studieren, sich Gedanken über die Kunst des Reitens, der Arbeit am Boden und den Umgang mit Pferden machen. Als Berater und Lehrer begleite ich Sie auf Ihrem Weg.

So sieht ein "Clicker" aus. ( Erhältlich über Internet, oder im Handel )

Clicker Training:

Clickertraining ist eine wissenschaftlich begründete Lernmethode, und wird schon seit vielen Jahren zum Training verschiedener Tierarten eingesetzt. Das Besondere am Clicker-Training ist die große Motivation, mit der die Pferde bei der Arbeit sind. Wer einmal erleben konnte, wie konzentriert, freudig und ausdauernd so trainierte Pferde arbeiten, der wird davon bestimmt genauso begeistert sein wie ich !

 

Lernen hat nichts mit Dominanz oder Rangordnung zu tun. Wir brauchen keinen Druck und keine Unterwerfung, um mit unserem Pferd die gesteckten Ziele zu erreichen oder Schwierigkeiten zu überwinden ! Der Clicker kann helfen, die Verständigung zwischen Mensch und Pferd zu erleichtern. Durch den Clicker sind wir in der Lage, ganz klar und eindeutig mit unserem Pferd zu kommunizieren.

 

 

Warum Clicker-Training so eine hervorragende Art der Verständigung ist ?

 Weil ich korrektes, erwünschtes Verhalten punktgenau mit dem Clicker markieren kann und dem Pferd damit sage: Das was du gerade machst ist richtig ! Durch vorherige klassische Konditionierung versteht das Pferd diese Information, erhält anschließend sofort seine Belohnung (z.B. Leckerli, Streicheln....) und wird dadurch motiviert sich weiter anzustrengen.

 

Das Pferd lernt beim Clicker-Training, daß ein bestimmtes Verhalten zum Click führt, und der Click führt zur eigentlichen Belohnung. Die wissenschaftliche Grundlage hierfür ist: Ein Verhalten das sich für ein Pferd lohnt, wird es in Zukunft immer öfter und gerne zeigen

 

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass scheue, frustrierte introvertierte oder auch sehr dominante Tiere auf das Training enorm gut ansprechen. Sie wachsen über sich hinaus und fühlen sich verstanden.

 

 

 

 

Pferdehaltung:

 

Pferde sind Herden und Fluchttiere. Sie sind in freier Natur den ganzen Tag unterwegs um frisches Futter und Wasser zu finden. Sie sind ständig in Bewegung bei ihren Wanderungen, bei Rangkämpfen, Spielereien oder wenn sie vor Feinden auf der Flucht sind. Von ihrer natürlichen Lebensweise lassen sich die Grundbedürfnisse der Pferde herleiten:

1.) Sie brauchen viel Platz für Bewegung

2.) Artgenossen, damit sie Ihr Herdenverhalten ausleben können.

3.) Frisches Wasser und  Wiesen

4.) Die Möglichkeit sich "schlechtem Wetter" und ungünstigen Bodenverhältnissen zu entziehen.